Browsed by
Monat: Juli 2011

Das kommt uns spanisch vor!

Das kommt uns spanisch vor!

Man muss bekanntlich die Wahrheit immer da suchen, wo man sie finden will. Das aktuelle Gebaren der amerikanischen Ratingagenturen kann man getrost auf diesen Punkt bringen. Moody´s sorgt diesmal mit ihrer skeptischen Meinung zur Bonität Spaniens für Wirbel an den Finanzmärkten. Die Bewertung des iberischen Euro-Schuldensünders von derzeit Aa2, werde überprüft, so die Analysten. Zur Erinnerung: Ab Ba1 beginnt in der Bewertungsskala der so genannte spekulative Bereich. Damit droht Spanien die Gefahr, sich noch weiter von der Topbewertung AAA zu entfernen. Der Euro fiel prompt…

Weiterlesen Weiterlesen

Die Logik des Wahnsinns

Die Logik des Wahnsinns

Es gibt Momente in denen es auch Menschen, die gewohnt sind mit Worten umzugehen, schwerfällt die richtigen Worte zu finden. Das Entsetzen über die Mordtaten eines rechtsextremen, xenophoben Norwegers, der seinen Irrsinn in einem über tausend Seiten umfassenden Pamphlet offenbarte, lässt nur noch Platz für Trauer und die Frage nach dem Warum. Eine Antwort darauf ist aber kaum möglich. Taten wie diese sind nicht erklärbar, es sei denn man lebt selbst in einer wirren Welt, in der Gewalt als Problemlösung als gangbarer Weg gilt, so wie…

Weiterlesen Weiterlesen

Partnerwahl auf türkisch

Partnerwahl auf türkisch

Paschatum und Großmannssucht sind für Partnerschaften keine guten Voraussetzungen – egal ob es sich um die traute Zweisamkeit von Paaren handelt oder um die Beziehungen zwischen Staaten. Der türkische Regierungschef Erdogan hat jetzt wieder einmal ein vielsagendes Beispiel für seine wenig ausgeprägte diplomatische Ader und seine an Unverschämtheit grenzende Art zu fordern geliefert. Die Türkei werde die Beziehungen zur EU für die Dauer der Präsidentschaft der  Zyprioten im Jahr 2012 einfrieren, dekretierte Erdogan. Mit denen werde die türkische Regierung nicht reden. Es ist ganz egal, ob er mit…

Weiterlesen Weiterlesen

Der wilde Kaiser

Der wilde Kaiser

Franz Beckenbauer reiste extra nach Durban, um Münchens Olympia-Bewerbung zu unterstützen und erlebte eine Abstimmung, die alle Erwartungen unterbot. Hätte die Delegation aus Bayern bei der finalen Präsentation ordentlich gepatzt, hätte das Stimmergebnis kaum schlechter ausfallen können. München sei von den europäischen IOC-Mitgliedern genauso verraten worden, wie das französische Annecy, zürnte der Kaiser und wurde wild. Egoismen und wirtschaftliche Interessen hätten die entscheidende Rolle bei den Entscheidern gespielt- nicht nur die des IOC. Recht hat er! Es ist kaum vorstellbar,…

Weiterlesen Weiterlesen